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Der gebratene Schwan

Gibt es nicht? Doch, gibt es! Dem Hausherrn war zumute nach Latein und Mittelhochdeutsch, mit einem Wort: Nach orffschen Klängen! Und hier sind sie in Form der szenischen Kantate, die „Beurer Gesänge“, die „Carmina Burana“ von Carl Orff (* 1895 + 1982). Eines der bekanntesten und meist gespielten Chorwerke des 20. Jahrhunderts. Und der gebratene Schwan? Das ist das zwölfte Lied „Cignus ustus cantat“ – in der vorliegenden Gesamtaufnahme also bei 34’53“ … da ist der gebratene Schwan. Der hat mich immer am meisten beeindruckt, es lohnt sich den Text dazu zu lesen, der hier zu finden ist. In Latein und, darunter, in Mittelhochdeutsch. „dentes frendentes video – Sehe bleckende Zähne um mich her“, wer hat sich noch nicht als gebratener Schwan gefühlt? Btw.: Die Sopranistin singt wie ein Engel(!!), vor allem im „Dulcissime“ ab 1h02’06“ – das folgende Finale ist einfach grandios!

 

 

 

 

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